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Raumausstattung

Anstreicher-Tapezierer/innen arbeiten sowohl als Maler/innen, Lackierer/innen und auch Tapezierer/innen. Mit diesem Lehrprogramm ist erstmals das Handwerk des Bodenbelegens nicht mehr im selben Berufsbild enthalten, sondern stellt einen eigenen Berufszweig dar. Die neue Berufsordnung entspricht damit zeitgemäßen betrieblichen Anforderungen.

Das Anstreicher-Tapeziererhandwerk umfasst alle Beschichtungstechniken (mit verschiedenen Farben, Lacken und Belägen) und einige artverwandte Tätigkeiten (zum Beispiel das Vorbereiten von Unterlagen und Fassaden oder das Anbringen von Leisten und Profilen).

Anstreicher-Tapezierer/innen müssen Aspekte der kreativen Gestaltung und des handwerklichen Könnens miteinander verbinden. Neben technischen und ökonomischen müssen sie auch gestalterische und ökologische bzw. gesundheitliche Gesichtspunkte beachten.

Anstreicher-Tapezierer/-innen arbeiten teils mit verschiedenen Baugewerken zusammen bzw. müssen ihre Arbeiten mit diesen abstimmen.

Das Einsatzgebiet des Anstreicher-Tapeziererhandwerks reicht von Privathäusern über Büro- und Industriegebäude bis hin zu öffentliche Einrichtungen. Es umfasst ein zunehmend breiteres Feld an Tätigkeiten mit verschiedenen Schwerpunkten:

  • Bauanstreicher/in: umfasst alle gängigen Maler-, Lackierer- und Tapezierarbeiten in und an privaten und öffentlichen Bauten;
  • Industrieanstreicher/in: umfasst alle gängigen Maler- und Lackierarbeiten an Maschinen und Produktionsanlagen, Stahlteilen und Metallkonstruktionen sowie Maler- und Lackierarbeiten mit besonderen technisch-industriellen Anforderungen;
  • Dekorationsanstreicher/in: umfasst spezifische Kreativtechniken und alle Restaurierungsarbeiten an historischen Gebäuden (Denkmalpflege, Kirchenmalerei);
  • Fassadenbeschichtungen: umfasst alle Beschichtungen von Fassaden (zum Beispiel Wärmedämmverbundsysteme, elastische Beschichtungen oder Betonsanierung).

Anstreicher-Tapezierer/innen:

  • kennen ihr Berufsbild und das sie betreffende Arbeits- und Tarifrecht sowie die Organisationsform und Arbeitsweise ihres Ausbildungsbetriebes;
  • wissen um die Sicherheit-, den Gesundheits- und Umweltschutz am Arbeitsplatz und können eine Baustelle absichern;
  • beherrschen die für ihren Beruf entscheidenden Maßnahmen der EU-Richtlinie VOC-Decopaint (VOC= volatile organic compounds = flüchtige organische Stoffe);
  • können Kunden über ihre Dienstleistungen und Materialien informieren und sie bedarfsgerecht beraten sowie nachhaltig binden;
  • können mit Informationstechnologie und modernen Kommunikationsmitteln umgehen;
  • sind in der Lage, Arbeitsabläufe und Baustellen vorzubereiten, Materialien, Werkzeuge und Maschinen auf der Baustelle zu verwalten und im Team zu arbeiten;
  • sichern sowohl den Unterhalt von Arbeitsmaterialien und -hilfsmitteln als auch der von ihnen eingesetzten und verarbeiteten Produkte;
  • analysieren die Beschaffenheit von Untergründen und wählen adäquate Bearbeitungsmittel und -methoden aus;
  • können verschiedene Untergründe fachgerecht für die eigentliche Maler-, Lackierer- , Fassaden- oder Tapezierarbeit vorbereiten;
  • führen fachgerecht Anstrich- und Lackierarbeiten mit verschiedenen einsatzgerecht ausgesuchten Farben und Lacken auf einem vorbereiteten Untergrund aus;
  • bringen dekorative Elemente fachlich und gestalterisch korrekt an;
  • beherrschen verschiedene Gestaltungs- und Kreativtechniken;
  • führen fachgerecht Tapezierarbeiten durch.

Berens

Kernaufgaben von Polsterern-Dekorateuren/innen sind das Anfertigen von Gardinen- und Raumdekorationen sowie von Polsterbezugsteilen aus textilen Materialien und Leder mit entsprechenden Füllungen. Darüber hinaus stellen die Polsterer-Dekorateure/innen Verzierungen an diesen Produkten sowie Bezüge und Houssen her. Nähmaschinen und Bügelanlagen zählen zu ihren Arbeitsgeräten. Neben den Fachbe trieben der Raumausstatter/innen und der Polstermöbelindustrie arbeiten sie beispielsweise auch in Warenhäusern mit entsprechenden Fachabteilungen der Innendekoration und Raumausstattung. Sie verfügen über umfassende Materialkenntnis, Form- und Farbverständnis, handwerkliches Können und berücksichtigen Kundenwunsch und Designaspekte in dem gestalterischen Teil ihrer Arbeit.


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Mit diesem Lehrprogramm ist erstmals das Handwerk des Bodenverlegens eigenständig erlernbar und nicht mehr an den Beruf des Tapezierers gekoppelt. Im Zuge der Neuordnung in 2011 stellt das bodenverlegen einen eigenen Berufszweig dar.

Bodenverleger verfügen über handwerkliches Geschick, sowie ein gutes Farb- und Formengefühl und weisen darüber hinaus eine hohe körperliche Belastbarkeit auf.

Zum Handwerk gehören unter anderem das Verlegen, das Verkleben bzw. das Anbringen unterschiedlichster Bodenbeläge sowie gleichwohl die Reparatur und die Instandsetzung von Böden. Darüber hinaus sind die Anfertigung von Werkszeichnungen und Bauskizzen sowie die Auswahl der entsprechenden Bau- und Werkstoffe Bestandteil des Aufgabengebiets des Bodenverlegers.

In Anlehnung an die aktuellen Gegebenheiten in der Baubranche legt man ebenso großen Wert auf die Installation von Dämmstoffen und Trennschichten bei den Bodenverlegungsarbeiten. Üblicherweise verlegen Bodenverleger Laminatböden, Kork, PVC, Linoleum, Parkett, Teppichbeläge usw. In diesem Zusammenhang ist ein umfassendes Wissen in Hinblick auf die Berechnung des erforderlichen Materials (für Boden und Untergrund), des Feuchtigkeitsschutzes, der (Wärme- oder Schall-)Dämmstoffe usw. vonnöten. Die damit verbundenen handwerklichen Tätigkeiten, zum Beispiel der Zuschnitt, das Verlegen, das Verfugen oder das Verschweißen, sollten Sie ebenfalls « aus dem Eff-Eff » beherrschen, um es als Bodenleger langfristig weit zu bringen.

Qualifizierte Bodenleger sind in den unterschiedlichsten Bereichen zu finden. So sind sie entweder in Raumausstatter-Betrieben tätig oder in modernen Fachgeschäften. Gleichwohl bietet dieser Beruf karrieremöglichkeiten im Messebau oder auf Baustellen, wie zum Beispiel im Trockenbau oder in Unternehmen, die sich der Fußbodenverlegung verschrieben haben.

Das Handwerk des Bodenverlegens umfasst alle Beschichtungstechniken (mit verschiedenen Farben, Lacken und Belägen) und einige artverwandte Tätigkeiten (zum Beispiel das Vorbereiten von Unterlagen und Fassaden oder das Anbringen von Leisten und Profilen).


Berens